Bundesliga 2012/13, 7. Spieltag
15:40 - 8. Spielminute

Tor 1:0
Arango
Linksschuss
Gladbach

15:56 - 24. Spielminute

Tor 2:0
L. de Jong
Linksschuss
Vorbereitung Nordtveit
Gladbach

16:44 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Matmour
für Inui
Frankfurt

16:49 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Alvaro Dominguez
Gladbach

16:58 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Hrgota
für G. Xhaka
Gladbach

17:06 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
L. de Jong
Gladbach

17:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
de Camargo
für L. de Jong
Gladbach

17:15 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Hoffer
für Schwegler
Frankfurt

17:16 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Marx
Gladbach

17:19 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel
Brouwers
für Rupp
Gladbach

17:19 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Rupp
Gladbach

BMG

SGE

Eintracht verzweifelt am Gladbacher Abwehrbollwerk

Arangos "Sonntagsschuss" bereitet den Weg

Juan Arango (Mi.)

Nach seinem "Sonntagsschuss" zum 1:0 wird Juan Arango (Mi.) von den Mitspielern gefeiert. Getty Images

Gladbachs Coach Lucien Favre veränderte seine Startelf nach der 2:4-Heimpleite gegen Fenerbahce Istanbul in der Europa League auf drei Positionen. Jantschke kehrte ins Team zurück. Nordtveit spielte daher wieder auf seiner angestammten Stelle im defensiven Mittelfeld, wo Cigerci passen musste. Alvaro Dominguez ersetzte nach überstandener Schädelprellung Brouwers in der Abwehr. Zudem kam Rupp statt Ring zum Einsatz.

Frankfurts Trainer Armin Veh war im Vergleich zum 2:1-Erfolg gegen Freiburg zu einer Änderung in seiner Innenverteidigung gezwungen: Anderson (Grippe) wurde durch Debütant Demidov ersetzt. Im Sturm war Occean nach Oberschenkelzerrung wieder fit und begann für Hoffer.

Der 7. Spieltag

Beide Teams gingen mit viel Intensität ins Spiel. Ein schwerer Faux-pas im Aufbauspiel von Occean brachte Arango in der 8. Minute in Position. Der Venezolaner nahm aus über 30 Metern Maß und erzielte einen herrlichen Treffer ins linke Toreck, wo der Ball unter der Querlatte einschlug. In einer Partie mit wenigen Strafraumszenen versuchte sich die Eintracht in der Folge von dem frühen Schock zu erholen.

In der 18. Minute wurde Occean endgültig zur tragischen Figur der Hessen, als er beinahe von einem Stellungsfehler ter Stegens hätte profitieren können, jedoch aus halbrechter Position im Strafraum das leere Tor verfehlte. Deutlich effektiver präsentierte sich die Borussia wenig später. Von Nordtveit aus der eigenen Hälfte steilgeschickt, nutzte de Jong im Strafraum die zweite Torchance für die Gladbacher prompt zum zweiten Treffer (24.).

Danach ließen die Gladbacher Frankfurt kommen, lauerten aber auf Konter. Die Eintracht tat sich sehr schwer, um gefährlich auch nur in die Nähe des VfL-Strafraums zu kommen, weil die "Fohlenelf" in der Defensive sehr gut positioniert war. Stattdessen war in der 37. Minute der Ball zum dritten Mal im Tor der SGE, aber Rupp war beim Abspiel zuvor knapp im Abseits gestanden. Xhaka per Kopf hatte kurz vor dem Pausenpfiff eine weitere Gelegenheit für die Borussen (45.).

Eintracht findet kein Mittel

Nach dem Seitenwechsel versuchte die Eintracht, den Druck auf das Gladbacher Tor noch einmal zu erhöhen. Doch das Abwehrbollwerk des VfL, der die Hessen tief stehend erwartete, erwies sich als äußert schwer zu bezwingen. Ab und an ergaben sich zudem Konter für die Borussia. Wie in der 50. Minute, als Marx aus der Überzahlsituation durch ein unpräzises Abspiel aber nichts machen konnte.

Lucien Favre

Hatte nach längerer Durststrecke mit seinem Team wieder gut Lachen: Lucien Favre. Getty Images

Selbst bei Standardsituationen war die Borussen-Abwehr sehr aufmerksam. Bei einem Kopfball an die Querlatte von Aigner befand sich der Frankfurter in Abseitsposition (56.). Bei der Eintracht kam dann Matmour für Inui. Doch mehr Akzente konnte auch der Algerier nicht setzen, der ter Stegen aber immerhin in der 65. Minute mit einem Flachschuss prüfte.

Insgesamt aber kam die Eintracht gegen die massierte Deckung der Gladbacher einfach nicht richtig durch. Mit einer Ausnahme: Occean zielte mit einem Seitfallzieher in der 76. Minute nur knapp über das Tor. Kurz vor Schluss zwang Meier schließlich ter Stegen per Freistoß noch zu einer Faustabwehr (89.).

Gladbach reist nach der Länderspielpause am Samstag (18.30 Uhr) nach Bremen. Frankfurt empfängt am selben Tag (15.30 Uhr) Hannover 96.