2. Bundesliga 2011/12, 12. Spieltag
13:36 - 3. Spielminute

Tor 1:0
Kruse
Linksschuss
St. Pauli

13:52 - 20. Spielminute

Gelbe Karte
Cinaz
FSV Frankfurt

14:03 - 30. Spielminute

Tor 2:0
Naki
Rechtsschuss
Vorbereitung Kruse
St. Pauli

14:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Huber
für Cinaz
FSV Frankfurt

14:48 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Daube
für Takyi
St. Pauli

14:48 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Yelen
FSV Frankfurt

14:50 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
F. Bruns
für Ke. Schindler
St. Pauli

15:00 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Gallego
für K. Benyamina
FSV Frankfurt

15:05 - 76. Spielminute

Tor 2:1
Gaus
Linksschuss
Vorbereitung Chrisantus
FSV Frankfurt

15:07 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Schachten
St. Pauli

15:08 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Y. Stark
für Heitmeier
FSV Frankfurt

15:09 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Funk
für Schachten
St. Pauli

STP

FSV

Naki trifft beim Comeback

St. Pauli zittert sich zum Sieg

Torschützen für den FC St. Pauli: Max Kruse udn Deniz Naki.

Torschützen für den FC St. Pauli: Max Kruse udn Deniz Naki. picture alliance

Fünf Feldspieler wechselte St. Paulis Trainer Andre Schubert nach der 1:3-Niederlage gegen Düsseldorf. Thorandt fehlte gelbrot-gesperrt, für ihn rückte Kapitän Morena in die Abwehr. Ebbers und Hennings konnten verletzungsbedingt nicht auflaufen. Dafür standen Naki und Takyi nach wochenlanger Pause etwas überraschend in der Startformation.

Beim FSV Frankfurt tauschte Trainer Hans-Jürgen Boysen nach der 0:1-Niederlage gegen Cottbus zweimal: N'Diaye und Gueye waren nicht dabei, dafür spielten Benyamina und Hleb.

Die erste Chance des Spiels hatten die Hessen. Yelens Schuss aus kurzer Distanz klärte Keeper Tschauner mit einem tollen Reflex. Fast im Gegenzug jubelte dagegen der FC St. Pauli. Kruse nahm Cinaz im Mittelfeld den Ball ab, lief einige Meter und zog aus gut 20 Metern ab. Gledson fälschte die Kugel unhaltbar für FSV-Keeper Klandt ab (3.).

Der 12. Spieltag

Die Hausherren waren anschließend das aktivere Team und wurden nach einer halben Stunde mit dem zweiten Treffer belohnt. Eine herrliche Kombination über Kruse, Schachten und nochmals Kruse schloss Naki mit dem 2:0 ab. Doch danach zog sich St. Pauli weit zurück und überließ dem FSV mehr Raum. Diesen hätten die Hessen kurz vor der Pause fast genutzt, doch das Aluminium stand im Weg. Erst zirkelte Benyamina die Kugel an den rechten Pfosten, der Ball sprang an den linken Pfosten, aber nicht hinter die Linie. Sekunden später wieder Glück für die Hanseaten: Yelen hämmerte die Kugel aus gut zehn Metern Entfernung an den ersten Pfosten.

In Durchgang zwei blieb der FSV die tonangebende Mannschaft. Boysen setzte mit mit Chrisantus und Benyamina nun auf eine Doppelspitze, um die nicht immer sattelfeste Hintermannschaft der Hanseaten unter Druck zu setzen.

Klare Chancen konnte sich der FSV trotz der Überlegenheit nicht erspielen. Auf der Gegenseite hatten Kruse und Naki mit einer Doppelchance die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch Klandt rettete mit tollen Paraden (67.).

Eine Viertelstunde vor Schuss schöpfte Frankfurt durch den Anschlusstreffer neue Hoffnung. Chrisantus flankte in die Mitte, Gaus nahm den Ball direkt und ließ Tschauner keine Abwehrmöglichkeit.

Danach war Zittern angesagt. Doch die Hamburger brachten den Dreier über die Zeit. Allerdings musste Tschauner bei einem Freistoß von Yelen noch einmal sein ganzes Können aufbieten (84.).

Am Freitag (18 Uhr) muss St. Pauli bei Union Berlin antreten, Frankfurt ist Mittwoch (20.30 Uhr) im DFB-Pokal in Stuttgart gefordert, ehe es am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Düsseldorf geht.