Bundesliga 2010/11, 20. Spieltag
15:55 - 24. Spielminute

Tor 0:1
Flum
Rechtsschuss
Vorbereitung Nicu
Freiburg

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Gebhart
für Didavi
Stuttgart

16:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Harnik
für Funk
Stuttgart

16:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Caligiuri
für Rosenthal
Freiburg

16:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Schipplock
für Marica
Stuttgart

17:08 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Putsila
Freiburg

17:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Toprak
für Flum
Freiburg

17:16 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Mujdza
Freiburg

17:18 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Jendrisek
für Caligiuri
Freiburg

VFB

SCF

Cissé ist zurück - Harnik trifft den Pfosten

Wieder trifft nur Flum - diesmal zum Sieg

Freiburgs Cissé beschäftigt mit Funk (re.), Niedermeier und Träsch (v. li.) gleich drei Stuttgarter.

Freiburgs Cissé beschäftigt mit Funk (re.), Niedermeier und Träsch (v. li.) gleich drei Stuttgarter. picture-alliance

VfB-Trainer Bruno Labbadia musste nach dem 1:1-Remis bei Spitzenreiter Borussia Dortmund seinen Kapitän Delpierre ersetzen (Adduktorenprobleme) und setzte Boka sowie Schipplock auf die Bank. Neu im Team: Niedermeier, Marica und Didavi.

Freiburgs Coach Robin Dutt konnte im Vergleich zum 1:1-Unentschieden beim 1. FC Nürnberg wieder auf seinen Stürmerstar Cissé (genesen nach Muskelfaserriss) zurückgreifen und nahm dafür Caligiuri aus der Startelf. Zudem spielte Nicu für Winterneuzugang Jendrisek.

Der erstaunlich schnell genesene Cissé setzte im schwäbisch-badischen Derby bei frostigen Temperaturen schnell das erste Ausrufezeichen, prüfte Ulreich noch in der ersten Spielminute mit einem fulminanten Schuss aus knapp 25 Metern. Der VfB-Keeper bestand die Prüfung.

Freiburg präsentierte sich in Stuttgart mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, verteidigte im Verbund geschickt die Vorstöße der Hausherren, die kaum einmal in den gegnerischen Strafraum kamen und sich so auf Distanzschüsse verlegen mussten. Träsch (4.), Pogrebnyak (7.) und Gentner zielten dabei gut, aber nicht gut genug. SC-Schlussmann Baumann hatte bei Maricas tückischem Versuch aus der zweiten Reihe etwas mehr Mühe, löste die Aufgabe aber tadellos (22.).

Der 20. Spieltag

Das etwas konstruktivere Aufbauspiel der Gäste zahlte sich hernach aus. Über Rosenthal und Nicu kam der Ball direkt gespielt in den Strafraum und exakt in den Lauf von Flum, der wie schon gegen Nürnberg die Führung für seine Farben besorgte (24.). Alle Versuche der Labbadia-Elf, bis zur Pause noch zumindest für den Gleichstand zu sorgen verpufften in der sehr disziplinierten Defensive der Badener, die selber erfolglos vereinzelt Nadelstiche probierten und nur noch eine gute Freistoßgelegenheit durch Didavi zu überstehen hatten (37.). Dann ging es in die Kabinen.

Die Labbadia-Elf gab sich nicht geschlagen, rannte weiter an und gewann nun deutlich mehr Zweikämpfe als. Die Abteilung Attacke wurde durch Harnik (61.) und Schipplock (70.) verstärkt, während Freiburg in der Offensive über weite Strecken fast alles schuldig blieb. Eine einzige Konterchance besaßen die Gäste, liefen Vier gegen Zwei auf das Stuttgarter Tor zu und vergaben durch miserables Passspiel fahrlässig (69.).

In der Schlussphase verstärkten die Schwaben ihren unermüdlichen Einsatz, rannten der Belohnung aber weiter hinterher. Schipplock kam nach toller Harnik-Vorarbeit freistehend vor Baumann zum Abschluss und zeigte Nerven (75.), ein Handspiel von Butscher im Strafraum wurde nicht geahndet (81.). Das Anrennen der Hausherren blieb schließlich trotz einer deutlichen Leistungssteigerung in Abschnitt zwei unbelohnt, da Harnik es aus bester Position nicht verstand, das Spielgerät ins leere Tor zu bugsieren und wie ehedem Frank Mill in München nur den Außenpfosten traf (89.).

Die Stuttgarter sind kommenden Samstag um 18.30 Uhr am Ball, die Schwaben reisen zum Kellerduell mit Borussia Mönchengladbach. Freiburg empfängt tags darauf um 17.30 Uhr Eintracht Frankfurt.